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EFSA denies conflict of interest allegations

Originalmeldung von Caroline Scott-Thomas, Food Navigator
Original-URL: http://www.foodnavigator.com/Legislation/EFSA-denies-conflict-of-interest-allegations/?utm
Die EFSA antwortet auf Vorwürfe der Interessenkollision mit einer differenzierten Stellungnahme.
Sue Davies, Vorsitzende des EFSA-Verwaltungsrates:
Jeder, der die Aktivitäten der EFSA genau verfolgt, wird wissen, dass die Behörde in den vergangenen Monaten eine Transparenz-Initiative ins Leben gerufen hat, um den Zugang der Öffentlichkeit zu den Arbeiten der Behörde zu erleichtern und die Transparenz ihrer wissenschaftlichen Entscheidungsprozesse zu erhöhen. 
Daher habe ich mit Interesse den jüngsten Bericht von Corporate Europe Observatory (CEO) über angebliche Interessenkonflikte bei der EFSA gelesen. Die Tatsache, dass die EFSA die Interessenerklärungen ihrer Sachverständigen der Öffentlichkeit online zugänglich macht, ermöglicht es interessierten Kreisen, sich selbst ein Bild davon zu machen, wie die Behörde ihre wissenschaftlichen Sachverständigen auswählt.


Die Bewertung von Interessen ist keine leichte Aufgabe, und die geltenden Richtlinien und Bestimmungen sind komplex. Bewertungen lassen auch Raum zur Interpretation, wie der jüngste CEO-Bericht beweist. Das ist der Grund, warum die EFSA erhebliche Anstrengungen unternimmt, um sich mit ihren Interessengruppen auszutauschen, und warum die EFSA im Juni dieses Jahres CEO zu sich einlud, um eingehend zu diskutieren, wie die Behörde ihre Richtlinien und Bestimmungen zur Unabhängigkeit umsetzt.

Der Verwaltungsrat ist überzeugt, dass die bestehenden Richtlinien der EFSA zur Gewährleistung der Unabhängigkeit ihrer wissenschaftlichen Arbeit robust sind. Der Verwaltungsrat ist auch zufrieden damit, wie die EFSA ihre Bestimmungen im Hinblick auf die Auswahl von Sachverständigen und die Bewertung der Interessenerklärungen umsetzt.

Der Verwaltungsrat ist den Sachverständigen sehr dankbar, die den Aufrufen der EFSA nach Freiwilligen folgen, um die Behörde bei ihrem Auftrag im Dienst der öffentlichen Gesundheit zu unterstützen. Ohne ihr Fachwissen und Engagement könnte das aktuelle europäische Risikobewertungsmodell nicht funktionieren.

Der Verwaltungsrat geht davon aus, dass sich die EFSA mit den Ergebnissen und Empfehlungen dieses jüngsten Berichts eingehend auseinandersetzen wird, so wie sie dies mit jeglicher Rückmeldung hinsichtlich ihrer Richtlinien und Verfahren zu Unabhängigkeit und Transparenz tun würde, die die Behörde von Interessengruppen erhält.

Der Bericht wirft jedoch Fragen auf, die über die bloßen Verfahren und Richtlinien der EFSA hinausgehen, Fragen, die die generelle Beziehung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft betreffen. Diese können sich auf privat-öffentliche Partnerschaften in der Forschung beziehen, auf die für die Risikobewertung zur Verfügung stehenden personellen und finanziellen Ressourcen oder auch auf den Rechtsrahmen für regulierte Produkte. All dies sind Fragen, die nicht von der EFSA alleine, sondern im Rahmen einer breiter angelegten Debatte beantwortet werden müssen.

Siehe dazu: "Unhappy meal. The European Food Safety Authority’s independence problem" - 
 http://corporateeurope.org/sites/default/files/attachments/unhappy_meal_report_23_10_2013.pdf, ferner "Unabhängigkeit" - http://www.efsa.europa.eu/de/topics/topic/independence.htm