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BDP fordert konsequente Strafverfolgung von Feldzerstörern

Originalmeldung von Ulrike Amoruso-Eickhorn, Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e.V.
Original-URL: http://www.bdp-online.de/de/Presse/Aktuelle_Mitteilungen_1/BDP_fordert_konsequente_Strafverfolgung_von_Feldzerstoerern/
2011 gab es nur noch 16 GVO-Versuchsanbauten in Deutschland - davon sind bereits sechs zerstört worden. Der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter kritisiert die Zerstörungen in Groß Lüsewitz und im Schaugarten Üplingen auf das Schärfste.
Erhalt des Forschungsstandortes Deutschland muss oberste Priorität haben

Bonn, 15. Juli 2011. Die Zerstörung von Versuchsflächen mit gentechnisch veränderten Pflanzen an den Forschungsstandorten Groß-Lüsewitz und im Schaugarten Üplingen kritisiert der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP) auf das Schärfste. "Die Anschläge, die sich nun auch gegen Personen richten, offenbaren eine neue Dimension der Gewaltbereitschaft von Gentechnikgegnern, die nicht zu tolerieren ist. Daher fordern wir eine konsequente Strafverfolgung der Täter", kommentiert Dr. Carl-Stephan Schäfer, Geschäftsführer des BDP, die jüngsten Geschehnisse. Zur Bewältigung der globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Ernährungssicherung und Bereitstellung erneuerbarer Energien sind Forschung und Innovationen auch in der Pflanzenzüchtung unverzichtbar. Seit Jahren zerstören radikale Gentechnikgegner systematisch genehmigte Versuche zur wissenschaftlichen Bewertung gentechnisch veränderter Pflanzen und verhindern damit Erkenntnisgewinn über die Sicherheit und Potenziale solcher Pflanzen  mit verheerenden Folgen für den Forschungsstandort Deutschland.

Dies belegt die Entwicklung der Freisetzungsversuche, die überhaupt noch in Deutschland stattfinden. Wurden 2007 noch 80 Versuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen angelegt, sind es 2011 nur noch 16 insgesamt, von denen nunmehr bereits sechs Versuche zerstört sind (s. Grafik). Die durch Feldzerstörung entstehenden wirtschaftlichen Kosten belaufen sich auf mehrere Millionen Euro  der gesellschaftliche Schaden liegt noch wesentlich höher. Bei den kriminellen Aktionen werden aber nicht nur Pflanzen mit hohem Entwicklungspotenzial für die Wissenschaft zerstört, sondern auch das Vertrauen in die zuständigen Behörden, die im Interesse der Öffentlichkeit die Sicherheit gentechnisch veränderter Pflanzen bewerten. Jeder einzelne Versuch wird in einem aufwändigen Verfahren genehmigt. Öffentlichkeit und Gegner von Versuchsprojekten haben die Möglichkeit, in dieser Zeit ihre Bedenken zu äußern, die dann von den Behörden sorgfältig geprüft werden.

"Dass die Gentechnikgegner jedoch keinerlei Interesse an demokratischen Prozessen und wissenschaftlichen Ergebnissen haben, demonstrieren sie mit Ihrem kriminellen Verhalten eindrucksvoll. Jeder, der sich nicht ausdrücklich und klar von den gewalttätigen Übergriffen distanziert, trägt eine Mitschuld am Verlust der Vorzüglichkeit des Innovationsstandortes Deutschland", so Schäfer abschließend.


Grafik (s. Anhang): Wurden 2007 noch 80 Versuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen angelegt, sind es 2011 nur noch 16 insgesamt, von denen bereits sechs Versuche zerstört sind.


Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP):
Der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e.V. (BDP) mit Sitz in Bonn und Berlin ist die berufsständische Vertretung der rund 130 deutschen Pflanzenzuchtunternehmen und Saatenhändler aus den Bereichen Landwirtschaft, Gemüse und Zierpflanzen. Mit einer F&E-Quote (Forschung & Entwicklung) von 16,1 Prozent gehört die Pflanzenzüchtung zu den innovativsten Branchen in Deutschland. Rund 12.000 Beschäftigte finden in ihr einen Arbeitsplatz und legen mit ihrer Tätigkeit die Basis für eine erfolgreiche Landwirtschaft und die darauf folgenden Stufen der Wertschöpfungskette.

Kontakt:
Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e.V.
Ulrike Amoruso-Eickhorn
Kaufmannstraße 71-73, 53115 Bonn
Tel. 02 28/9 85 81-17, Fax -19, uamoruso@bdp-online.de
www.bdp-online.de; www.diepflanzenzuechter.de